Telecom

Kontext

Wir haben ein Projekt zu Supply Chain und indirekten Kosten für einen spanischen multinationalen Konzern mit zwei europäischen Fabriken und Niederlassungen in Europa, Amerika und Asien durchgeführt. Der Aktionsradius für den vorliegenden Geschäftsfall ist die Telekommunikation der spanischen Zentrale.

Das Covid-19 und alle sanitären Einschränkungen haben den Umsatz unseres Kunden stark beeinträchtigt. Als Teil eines neuen strategischen Plans begann das Unternehmen mit der Entwicklung neuer Produkte, was operative Exzellenz und Kostenoptimierung an allen Fronten erforderte, um die finanziellen Anstrengungen zu unterstützen.

Der zu bearbeitende Bereich bezog sich auf die IT-Abteilung und die Verwaltung der Mobil-, Festnetz- und Datentelefonie der Zentrale und der Niederlassungen in Spanien. Ziel: Chancen erkennen, Maßnahmen entwickeln und Einsparungen umsetzen, zum Erfolg.

Projekt:

Mobiltelefonie

Unser Kunde befand sich in einem Covid-19-Szenario, in dem ein großer Prozentsatz der in Mobile Phone vertraglich vereinbarten Dienste nicht genutzt wurde. Außerdem wurden die Dienste nicht an die aktuellen Bedürfnisse und Preise im Anbietermarkt angepasst.

Als erstes wurde die Analyse der Artikel mit höheren Ausgaben innerhalb der Kategorie Mobiltelefonie beschlossen. Unter diesen Posten entfielen die höchsten Ausgaben auf „Nicht-EU-Daten“ und die Verwendung von EU-Daten in Geschäftstelefonen.

Festnetz- und Glasfasertelefonie

Außerdem haben wir den Fokus auf die Festnetztelefonie und Glasfaser des Unternehmens gelegt. Der Fokus war etwas anders, da die IT-Struktur des multinationalen Unternehmens von diesen Dienstleistungen abhing. Die Infrastruktur war alt, so dass es keinen direkten Vergleich im Providermarkt gab. Wir verifizierten sowohl die aktuellen Lieferantenpreise als auch die Marktpreise und erhielten so relevante Erkenntnisse, um die Einsparungen zu erzielen.

Außerdem haben wir eine Diskrepanzübung zur Rechnungsstellung durchgeführt. Das multinationale Unternehmen erneuerte den Vertrag unter dem Versprechen, eine 45%ige Senkung der Preise für den Service zu erhalten. Diese versprochenen Einsparungen spiegelten sich jedoch nicht in den Rechnungen des Kunden wider.

Datenanalyse

Mobiltelefonie

  1. Internationaler Datenservice

Zunächst haben wir die Nutzung dieses Dienstes im gesamten Covid-19-Zeitraum analysiert. Durch Analysen fanden wir heraus, dass der Dienst aufgrund der in Spanien und Europa geltenden Mobilitätsbeschränkungen nicht genutzt wurde. Daher haben wir die Ausgabe in ihrer Gesamtheit gestrichen.

  1. Nationale Internet-Tarife

Durch unser Datenmanagement analysieren wir die Endgeräte, die mit diesem Dienst verbunden sind, und es gibt einen Anstieg des Verbrauchs dieses Dienstes. Wir haben jedoch festgestellt, dass die Politik der Verwaltung und Zuteilung von Internet-Tarifen an Firmen-Terminals zeitnah angepasst werden muss.

Wir analysierten jedes der Terminals, überprüften ihren Verbrauch und passten sie an ihre korrekte Quote an. Wir haben festgestellt, dass die überwiegende Mehrheit nicht einmal einen angemessenen Verbrauch erreicht, um die vertraglich vereinbarte Leistung nicht zu ändern. Aufgrund von internen Richtlinien konnten wir nicht alle Terminals anpassen.

Festnetz- und Glasfasertelefonie

Das multinationale Unternehmen hatte auch kleine Tochtergesellschaften, die grundlegende Glasfaserdienste anboten. Sowohl in der Zentrale als auch in den Niederlassungen bestand die Glasfaser aus ADSL, das schon seit Jahren veraltet war. Als erstes haben wir die direkten Substitute von ADSL auf dem Anbietermarkt analysiert und die Preise, die vermarktet wurden. Allerdings war es notwendig, die Infrastruktur von ADSL auf Glasfaser umzustellen. Ziel war es, einen aktuelleren Service, mit höherer Qualität und zu einem niedrigeren Preis zu erhalten.

Durch die Analyse von Tarifabweichungen konnten wir nachweisen, dass die vom aktuellen Anbieter versprochenen Einsparungen nicht erreicht wurden. Der Vergleich zwischen dem alten Szenario und dem versprochenen Szenario entsprach nicht der Realität, da die in der Präsentation zur Vertragsverlängerung genannten Preise nicht real waren.

Ergebnisse:

In Bezug auf die beiden Haupthebel für Einsparungen bei der Mobiltelefonie konnten wir nach Verhandlungen mit dem aktuellen Anbieter folgende Änderungen vornehmen:

  • Vollständige Entfernung des Nicht-EU-Datendienstes.
  • Passen Sie die EU-Internet-Quoten wieder an die richtige Verwendung und den richtigen Verbrauch an.

Insgesamt wurden Einsparungen von 100 % beim Nicht-EU-Dienst und 80 % beim EU-Datenrücksetzhebel erzielt.

Für Festnetztelefonie und Glasfaser haben wir die in der Verlängerung des Festnetzvertrags zugesagten Konditionen neu verhandelt, um die tatsächlichen Einsparungen zu erzielen. Außerdem verhandelten wir mit dem derzeitigen ADSL-Anbieter über den Technologiewechsel bei der Glasfaser des Unternehmens und die entsprechenden Preisaktualisierungen. Mit dieser Strategie vermeiden wir einen Wechsel des Betreibers und alle damit verbundenen Kosten. Wir haben:

  • Erhöhung der Einsparungen bei der Festnetztelefonie-Rechnung von 8 % auf 45 % wie versprochen.
  • Reduzieren Sie die Ausgaben für ADSL-Technologie durch einen Technologiewechsel und sparen Sie 58 %.

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